Mit Regen nach Krakau 5.-6.August 2021

Bliebe da noch die Sache mit dem Regen. Zwei Tage Dauerregen führten zur kompletten Vermummung mit allen Regensachen , die wir mithatten.

Es hat geholfen, wir haben alle Ziele erreicht. Ganz zum Schluss schon in Krakow versperrte dann doch Hochwasser die gewünschte Fahrtroute.

Ja, bleibt noch die Erklärung der großen Reparatur. Am Morgen der dritten Etappe fiel mir ein unangenehmes Geräusch aus dem Vorderrad auf. Es klang wie ein Mahlwerk in einer Steinbrechanlage. Das Schlimmste war, es hörte nicht wieder auf. Das Gute war, das kaputte Vorderrad hielt die 50 Kilometer bis Krakow durch. Ja und nun wird es wieder mysteriös, religös. Im Benediktinerkloster Tyniec kauften wir nicht nur Kräuterschnaps , sondern stifteten wieder Kerzen für eine gute Reise.

Maria hat es wohl erhört, denn genau an der Stelle, wo wir im großen Krakau eingerollt sind, stand Piotr und sein LADEN:.

Ein deutschsprechender Chef eines Radladens mit Service. Sein Mechaniker meinte auch nach kurzem Zuhören, dass wäre ein großes Problem. Irgendwann hat sich aber dann Piotr entschieden, uns doch zu helfen. Egal, warum. Er bestellte sonstwo das Teil und Montag wird es eingebaut. (Hoffentlich reicht unsere gespendete Kerze auch dafür noch.) Ein Transport über 100 Kilometer zum nächsten Ziel ist auch noch von Ihm organisiert worden. Da staunten wir nicht schlecht. Danke Maria und Piotr.

Mit Sonne nach Krakau 4.8.2021


Unsere etwa 200 Kilometer lange in drei Etappen aufgeteilte Radtour entlang der Weichsel fing mit einem kleinen Unfall an und hörte mit einer großen Reperatur auf. Der Reihe nach. Die Ausfahrt aus Wisla war von einer großen Baustelle geprägt und an einem der vielen Kanten ist Michaela hängen geblieben, umgekippt und hat sich dadurch das Knie aufgeschlagen.

Der Wislana Trasa Rowera war meist sehr gut ausgezeichnet und leicht zu folgen.

Die Planung mit Komoot mit seinen klaren Routenanweiseungen führten uns zu allen drei Übernachtungen. Der Untergrund des Radweges war sehr verschieden, von bestem Asphalt bis zu löchriger Steinpiste.

Insgesamt überwog aber der Eindruck, ja, wir fahren auf einen Fernradweg.

Die Planung und die Umsetzung haben begonnen. Selbst Unterkünfte in bester Qualität gab es schon. Dworak Eurika und Zielony Ogrod waren hervoragende Beispiele für polnische Gastfreundschaft.

Ein neues Radabenteuer kann beginnen 2.8.2021

So jetzt geht’s los. Also unsere Anreise zu unserer Weichsel Tour hat gut funktioniert dank Thomas und Claudia.

Die Autobahnfahrt und die Fahrt durch Krakau waren anstrengend, aber machbar .

Ja in Krakau haben wir einen schönen Spaziergang unternommen, beim Georgier gegessen Thomas hat es nicht so geschmeckt, er ist vielleicht doch schon zu deutsch sozialisiert. So am nächsten Morgen ging es dann endlich zu unserem Anfangsort Wisla. Doch zuvor gab es noch einen Ausflug in die jüdische Geschichte.

Die Remuh Synagoge samt Friedhof und Auschwitz standen auf unserem gemeinsamen Ausflugsprogramm.

Zwischen durch für Thomas noch ein Kräuterschnaps intTyniec 😅😂 gekauft.

Ja und nun sind wir in Wisla angekommen.. Es war ein sehr schöne kleine Pension. Abends gingen wir noch essen bei Karola,, Thomas war begeistert.