Schätze in Torgau 21.7.2016

Schätze in Torgau 21.7.2016

Ein ganzer Tag sollte es werden in Torgau. Würde diese Stadt das hergeben? Und dann nur auf ein Thema konzentriert, wird das was werden?

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Und wie. Wir sind ja auf Luthers Spuren unterwegs. Und ich muss sagen, die ganze Stadt Torgau ist voll von geschichtlichen Schätzen von Martin Luther. Selbst seine Ehefrau hat ungewollt, aber doch bleibende Spuren in Torgau hinterlassen. Alltagskirche, Schlosskapelle, Marienkirche, Katharina von Boras Sterbehaus, ja die ganze Stadt ist ein einziges sehr vorzeigenswertes Hinterbleibsel vergangener Zeiten. Die frühe Renaissance hat hier ein einzigartiges Ensemble schöner Bauten hinterlassen. Vieles wurde schon renoviert, einiges ist in Arbeit und so manches wird sicherlich in der Zukunft auch noch von einem Prinzen wach geküsst werden.

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Torgau erscheint mir auf einem richtigen Weg, engagierte und kompetente Menschen genauso wie reichlich Sehenswertes. Schätze, die allen zugute kommen. Tourismus Manager, wie Handwerker suchen das Beste für die Stadt. Der Ehering von Katharina von Bora war wirklich ein schöner Schatz und kann heute bei Goldschmiedemeister Schroetel entdeckt werden . Auf nach Torgau.

Und ein schöner weiterer Schatz ,unsere Entdeckung des Tages. Wird jetzt unser Reisemaskottchen.

 

 

Farbiger Start auf dem Lutherweg 20.7.2016

Farbiger Start auf dem Lutherweg 20.7.2016

Delitzsch – Torgau viel Sonne 58 Kilometer

Der Start auf dem Lutherweg konnte besser nicht beginnen. Wir lernten als ersten Interviewpartner Professor Norbert Hornig kennen. Er hatte einst Martin Luther porträtiert und ihn sehr verschmitzt und schelmisch lächelnd dargestellt. Schon war unser Interesse geweckt. Der Besuch in seinem Atelier wurde ein erster schöner Höhepunkt auf unserer Radreise einmal rund um Sachsen. Ein sehr sympathischer rüstiger Rentner mit wachem Verstand erzählte uns aus seinem Leben und öffnete uns auch sein Atelier. Eine wahre Farbexplosion für Nase und Auge. Es war eine echte Bereicherung in meinem Leben, einem Künstler so nahe kommen zu dürfen. Viele Porträts aber auch der Gekreuzigte schauten von der Wand. Wir wünschen ihm alles Gute und folgten froh gelaunt dem Lutherweg. Einen schöneren Auftakt hätte ich mir gar nicht träumen lassen. Vielen Dank Herr Professor Norbert Hornig.

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Wir begaben uns auf den Weg nach Torgau ,mal auf dem Lutherweg mal auf der Fernverkehrsstraße. Beide lassen sich fahren. Der Lutherweg ist natürlich kein Radweg, so ist auch manchmal die Beschaffenheit des Weges. Gute Reifen sollte das Fahrrad haben. Die Dübener Heide hatte zum Glück viel Schatten aufzuweisen. Auch Eiscafes fanden sich am Rande des Weges.(Süptitz). Für Kirchen und andere Schönheiten hatten wir nicht mehr die nötige Aufmerksamkeit, es war einfach zu heiß. Die Wolken zogen wunderbar am sommerblauen Himmel.

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