Wanderung zur Elbequelle 26.6.2016

neblig bis warm 20 Kilometer Wanderung

In der Frühe regnete es aus vollen Kannen. So dass die Wanderung zur Quelle der Elbe scheinbar unter keinen guten Stern zu stehen scheint. Doch es wurde von Stunde zu Stunde besser. Die Sonne kam mit dem Abstieg wieder, doch der Reihe nach. Erst einmal ist es eine gute Entscheidung die Seilbahn zum Medvedin zu nehmen. So sparten wir schon einmal 800 Höhenmeter. Doch der Weg zur Quelle wurde immer länger und bald auch anstrengend. Aber ein rüstiger , wenn nicht sogar drahtiger Rentner aus Hannover , war so voller Energie und guter Geschichten, dass wir bald gemeinsam die Elbequelle erreichten. Ein gemeinsames Foto samt Wünsche auf eine gute Reise, dann ging es wieder abwärts. Gert verabschiedete sich, wir aßen natürlich erst mal kräftig. In Tschechien sind Gulasch mit Knödel und Heidelbeerknödel ein einfaches Muss.

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Die 9 Kilometer Rückmarsch waren dann doch schon sehr anstrengend. Stein für Stein ging es aber konsequent nach unten. Die Elbe begleitete uns mit ihrem gleichmäßigen Rauschen , die Elbe hat sich hier tief eingeschnitten. Ein Grand Canyon der Elbe.Für eine erste Unterwasseraufnahme taugte die Go pro, für Videoaufnahmen mit Ton ist sie leider völlig ungeeignet.

DCIM100GOPRO
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Unsere Empfehlung, Fahrrad im Stall lassen, die Seilbahn nutzen, und gemächlich an der Elbe absteigen, denn zum Schluss wartet ein schöner Kaffee oder ein schönes Eis.

Die Elbe ruft 25.6.2016

Beginn mit Hindernissen heiß und nass 307 Kilometer Auto

Die Elbe wollen wir von der Quelle ab befahren, so unser erstes Radfahrziel in diesem Sommer. Hitze und Gewitter begleiteten uns  Kilometer für Kilometer Richtung Riesengebirge.

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Spindlermühle sollte der diesjährige Startort unser kleinen Elbe Radtour werden. Wie kommt man am besten ins Riesengebirge, das war so die erste spannende Frage zu Beginn der Elberadtour. Mit dem Zug ist theoretisch eine Option, doch bei der konkreten Planung bemerkte ich bald die Unmöglichkeit. Also Zug gestrichen, ein Autofahrer musste her. Thomas Glagla war so gut uns zu fahren.

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5 Stunden Anreise müssen erst mal überstanden werden. Der Weg bis ins Isergebirge war ja noch recht gut befahrbar, durch das Gebirge war es dann doch recht beschwerlich. Die Oberelbe bei Spindlermühle entschädigte doch für die erlittene Mühsal.

Die Elbe bei Spindlermühle
Die Elbe bei Spindlermühle

Nun sitzen wir im Riesengebirge und erfreuen uns an der schönen Aussicht. Danke Thomas.