Anreise mit Hindernissen 3.8. 2020

Reisetagebuch Oderreise 2020

Wermsdorf Klokocov Regen 517 Kilometer
Die Anreise nach Klokocov war mit Hilfe von Thomas und Claudia möglich geworden.

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Er und seine Freundin Claudia begleiteten uns durch den regennassen Tripp durch ganz Tschechien. Morgens halb 8 ging es los und mit vielen Baustellen und einem Stau kamen wir gegen 18.00 Uhr in unserer Unterkunft Farma an. Gewählt hatte ich ihn wegen der Odernähe, doch Schein und Sein waren doch recht unterschiedlich. Zwei Zimmer mit jeweils zwei Betten waren tatsächlich vorhanden,

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Frühstück, Abendbrot und Whirlpool sind im Nirvana verschwunden. Trotzdem wurde es ein lustiger Abend, dank der guten Laune von Claudia und Thomas. Zu allem Überfluss fielen auch noch drei von vier Lampen im Auto aus. Gegen 19.00 Uhr war da guten Rat teuer.

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Doch, oh lieber Gott, vielen Dank, Thomas konnte das Problem lösen. Zwei H 7 Birnen gekauft und mit Michaela im Duo wurden sie erfolgreich eingebaut. Ein gemeinsames Abendessen beim Vietnamesen rundete den Abend ab.

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Krönung war das Leeren einer Rumflasche.

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Er roch sehr seltsam schmeckte noch komischer, aber mit Cola wurde er vernichtet. Thomas , Claudia und mein Auto sind zurück nach Wermsdorf und wir warten auf eine Pause im Dauerregen.

Danke Claudia, Danke Thomas, Danke Michaela.

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Immer dem Westwind entgegen 15.7. 2014

Nun endlich ging die Baltikum Fahrradtour los. In der Frühe verließen wir Tallinn und irgendwann war die Hauptstadt auch zu Ende. Und gleich am Anfang überraschte uns eine Fahrradautobahn von bester Güte. Sogar eine Beleuchtung hatten sich die Esten anbringen lassen. Um auf die Ostsee Inseln zu kommen, mussten wir immer nur dem Wind entgegen fahren. Mal mehr, mal weniger blies er uns  ins Gesicht. Eine gute Ausschilderung half bei der Orientierung, das Navi trotzdem unersetzbar. Der Bikeline ist schon 10 Jahre alt und so überrascht uns die Gegenwart mit besseren Straßen als angekündigt. Mal war ein richtiger Radweg unser Begleiter, mal eine 50 cm breite Abgrenzung auf der Straße unser Fahruntergrund. Lkws kamen schon mal bedrohlich nahe. Die Sehenswürdigkeiten hielten sich in Grenzen, ein Wasserfall und eine Klosterruine waren die Höhepunkte der Etappe gewesen.Landschaft mit Mohnblumen konnten wir dafür öfters fotografieren.

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Pood ist ein erstes Wort, was ich schnell erlernte, denn es bedeutet Einkaufen ist hier möglich. Restaurants oder Cafés sind Mangelware. So einen richtigen Ort haben wir auch nicht durch fahren, auch wenn viele Häuser auf der Karte eingezeichnet waren. Die Unterkünfte fanden wir am einfachsten über Booking. Com.

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