Glücklich ? Khuzhir und der Schamanenfelsen 30.8.2018

Glücklich ? Khuzhir und der Schamanenfelsen 30.8.2018

Die Insel Olchon ist schon eine Wunderinsel. Warum, habe ich nur teilweise verstanden. Gut, hier steht der Schamanenfelsen, nur wer glaubt wirklich daran. Was zieht die Leute her, worin liegt der Zauber der Insel. Sind es die hyperbreiten staubigen Straßen in Khuzhir, die in die hunderte gehenden touristischen Angebote vom Radfahren bis zum Quadfahren. Baden ist hier eher schlecht, bei Regen dürfte alles verschlammt sein. Also wo ist der Zauber? Ich habe ihn in Khuzhir nicht so richtig gefunden.chuzhir

Beim zweiten und dritten Spaziergang durch Khuzhir findet sich noch ein wenig vom Reiz des Gesuchten. Es gibt tatsächlich noch Straßen, die nicht vom Tourismus beherrscht werden.

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Ach ja da war ja noch was.

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Der Schamanenfelsen muss noch sein. Die 13 Serge markieren den Beginn des wohl bekanntesten Felsens der Welt. In der Sonne leuchten seine Steine, die Stoffbänder flattern im Wind, die Menschen spenden etwas und geknipst wird natürlich ohne Unterlass. Am frühen Morgen war ich fast allein am Schamanenfelsen unterwegs gewesen. Einige schöne Eindrücke konnte ich noch in mich aufnehmen. Aber er macht glücklich, wie man sieht.

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Wunder Wanderinsel Olchon 29.8.2018 18,1 Kilometer

Wunderwanderinsel Olchon 29.8.2018 18,1 Kilometer

Die Insel Olchon ist schon eine Wunderinsel. Warum, habe ich nur teilweise verstanden. Gut, hier steht der Schamanenfelsen, nur wer glaubt wirklich daran. Was zieht die Leute her, worin liegt der Zauber der Insel. Sind es die hyperbreiten staubigen Straßenin Khuzir, die in die hunderte gehenden touristischen Angebote vom Radfahren bis zum Quadfahren. Baden ist hier eher schlecht, bei Regen dürfte alles verschlammt sein. Also wo ist der Zauber? Ich habe ihn in Khuzir (noch) nicht so richtig gefunden.

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Mit dem richtigen Permit und noch viel wichtiger dem richtigen Auto kann ich die staubige Wunderstraße verlassen und kann in die Wunderwelt Olchons eintauchen. Auch heute war mir wieder klar, ohne einen kundigen Führer würde ich auch nicht den geringsten Zauber finden. So aber, war mir klar, hier kommt noch was Besonderes. Und ich wurde nicht enttäuscht.

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Die Wanderung begann in einer dunklen Taiga, ging durch eine Wüste und führte sogar an einem Sandstrand vorbei wieder in eine Steppe. Nur einen Berg gab es zu bezwingen, dafür völlig ohne Weg und mit Kompass kamen wir an das richtige Ziel.

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Der starke Wind hat den Sand vom Strand kilometerweit in das Innere des Landes geweht. Eine kleine Sahara ist entstanden. Abseits der Touristenwege kommt die Wunderinsel Olchon zum Vorschein.

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Besonderer Olchon 28.8.2018 16.4 Kilometer

Besonderer Olchon 28.8.2018 16.4 Kilometer

Nein, er ist nicht der Olchon, sondern ein glücklicher Wanderer , der alle Ziele des heutigen Tages geschafft hat. Olchon ist eine Insel im Baikalsee und Sehensuchtsort vieler Menschen aus aller Herren Länder.

Schon das Übersetzen auf die Insel ist etwas Besonderes. Die Fähre verlässt rückwärts das Festland. Die Vorderklappe lässt sich nicht öffnen, so wird einfach gewendet. Die Autos müssen übrigens dann halt rückwärts von der Fähre fahren. Die nächste Besonderheit folgt gleich, kein Bus überquert die Fähre. Ab hier geht es in kleinen Brotautos zum Bestimmungsort .

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Und das im flotten Tempo, eigentlich kein Problem, wäre eine Straße vorhanden. Ist sie aber nicht. Normale Autos können hier eigentlich nicht fahren, nur erwähnte Taxis und Jeeps. Mit so einem Jeep waren wir unterwegs und gleich ging es wieder abseits von der Staubpiste weiter. Irgendwelche touristischen Hinweisschilder sind fehl am Platz. Doch unsere beiden Führer haben alles im Blick.

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Gewandert wurde auch und wie. Bergab ging es wie immer zum Baikalsee. Und welche Überraschung, es gab so etwas wie einen Sandstrand. Zum Baden leider nicht frei gegeben, da wir ja auf Robbenfotojagd waren. Die Robben wollten tatsächlich erjagt werden, das bedeutet einen abenteuerlichen Weg immer an der Küste entlang. Geredet und fotografiert werden durfte eigentlich nicht. Und immer wieder tauchten die kleinen schwarzen Köpfe aus dem Wasser auf. Mal einer, mal zwei, mal viele auf einmal. Wer hier wen beobachtet, war mir irgendwann nicht mehr ganz klar.

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Mit Fernglas konnte man ihnen in die Augen schauen. Robben erledigt, Baden war angesagt. Die Temperatur war ganz ok, die Steine im Wasser auch, ein paar Unterwasseraufnahmen konnte ich heute machen. Das dicke Ende kam wieder prompt, denn am Baikal geht es nach dem Baden immer Berg hoch. Und wieder was für ein Knaller. Wir sind ja langsam im Training. Irgendwann waren wir am Picknick Punkt angekommen, der See glänzte wieder in der Sonne und wir ließen uns alles schmecken. Eine wunderbare Tour, nur zu erleben mit den zwei erfahrenen Guides Madwej und Arud.

Was für ein weiterer Wahnsinnstag.