Im Zelt durch den Regen Kurzemes 30.7. 2015

66 KM Regen Gegenwind

Heute war das Zelt eines der wichtigsten Teile im Kampf mit den Gewalten der Natur. Da es immer wieder überfallartig zu regnen begann, hatte Michaela eine blendende Idee. Wir bauen unser Zelt auf, nicht um zu übernachten, aber um uns vor dem Regen zu schützen. Genauer gesagt nutzte sie die Unterlegplane. So kam das Zelt zu seinem ersten Einsatz. Ansonsten gibt es nichts Neues aus dem wilden Westen Lettlands. Viel Wald, viel Wind und noch mehr Nasses von oben, dafür ließ der liebe Gott die Autos wo anders lang fahren.

IMG_0223

Zu sehen gab es Störche und einige baltendeutsche Hinterlassenschaften in Form von schönen Schlössern. Diese wurden aber heute übertroffen von immer wieder gigantischen Wolkengebirgen vor einem sagenhaft blauem Himmel. Und ganz nebenbei kamen wir wieder am Meer an. Recht friedlich schlugen uns die Wellen entgegen.

IMG_0243

Nasse Königsetappe durch Kurland 29.7.2015

91 KM Regen Gegenwind

Was für ein Radfahrtag, da war aber auch alles drin, den Wunsch zu bestärken, nie wieder setze ich mich auf ein Fahrrad. Der Gegenwind war ja schon eine bekannte Größe, auch der Regen ließ sich bei den vielen Wolken am Himmel ohne hellseherische Fähigkeiten immer wieder vorhersehen. Fünf Mal hieß es Regensachen an und wieder aus. 2 Mal wurden wir so richtig klatsch nass. Die Rettung war jeweils ein schönes Cafe am Straßenrand gewesen.

IMG_0157

Hinzu kamen wie aus dem Nichts auftauchende mal kurze mal lange Anstiege, die vorbei rauschenden LKWs hielten sich zwar in Grenzen, aber einen Sicherheitsabstand halten die wenigsten ein. Alles in allem bin ich zufrieden, diesen Abschnitt des R1 gut überstanden zu haben, denn die Stadt Kuldiga im Herzen von Kurzeme war den eintönigen Anfahrtsweg wert. Hier gibt es eine hervorragende touristische Infrastruktur und den breitesten Wasserfall Europas.

DSC01392