Der Lutherweg als Radweg 23.7.2016

44 Kilometer Gegenwind Grimma Döbeln

Der Lutherweg ist ja nun mal ein Wanderweg. Immer wieder wechselten wir auf den Mulderadweg. Trotz der nahen Mulde ging es immer hoch und runter. Manchmal sind auch beide Wege gleich. Die Ausschilderung mit den grünen Wegweisern ist fast perfekt. Große Tafeln mit Luthersprüchen, einer jeweiligen Karte und einer Beschreibung der Wegstrecke ergänzen die informative Tafel. Auch Lutherbilder und Lutherdenkmäler fanden wir immer wieder.

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Höhepunkt war das Städtchen Leisnig, nicht nur weil es wirklich sehr steil nach oben ging, Luther hat hier die Kastenordnung eine frühe Sozialordnung für gut befunden. Kloster Nimbschen und Kloster Buch sind zwei weitere wichtige Namen auf unserer Fahrt auf dem Lutherweg. Immerhin hat im Kloster Nimbschen Katharina von Bora als junge Nonne gelebt. Am Ende wartete dann noch ein Riesentransparent „Lutherweg in Sachsen“ auf der Nicolaikirche in Döbeln auf uns.IMG_1095

Kleinode und Hitze auf dem Lutherweg 22.7.2016

Kleinode und Hitze auf dem Lutherweg in Nordsachsen 22.7.2016

22.7.2016 65 Kilometer 4.09 Fahrtzeit Torgau Grimma

Manchmal muss man einfach nur hinfahren, fragen und sich freuen. So heute gleich zweimal in Nordsachsens Kirchen geschehen. In Schildau und Sitzenroda fanden wir nette und auskunftsfreudige Menschen, die uns ihre Kirchen sehr sympathisch nahe brachten.

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Die Schildauer Kirche glänzte mit ihrem Altar und auch die Kirche in Sitzenroda samt Altar waren die Reise wert gewesen. Aber nicht nur die architektonischen Feinheiten fanden heute den Weg in unser Herz und in unsere Aufnahmegeräte. Besonders haben uns diese beiden Menschen gefallen. Die rüstige Pfarrersfrau und der lebenslustige Pfarrer Frank Philipps im Ruhestand( in Reichweite) brachten mir das Besondere der evangelischen Kirche wieder etwas näher. So begreife ich Tag für Tag mehr.

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Erwähnt sein muss heute aber auch der Lutherweg an sich. Meist ist er wirklich nur ein Wanderweg, als Radfahrer findet man ihn nicht immer toll. Es wechselten sich naturbelassene Teile in der Dahlener Heide ab mit Asphaltstrecken entlang der Mulde. Die Hitze trieb uns voran und wir erfreuten uns an schattigen Abschnitten auf dem Muldental Radweg. Zufällige Begegnungen prägten den ganzen Tag unsere Fahrt auf dem Lutherweg, auch die Kräuterfee in der Wurzener Jacobsgasse 12 gehörte dazu.

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