In der Bergwelt von Armenien 20.7.2019

In der Bergwelt von Armenien 20.7.2019

In Armenien kommt man um die Berge nicht herum, es sind zwar nicht die ganz großen Berge des Kaukasus, aber das Hochland des Ararat hat auch schon so manches schöne Tal oder so manche schöne Aussicht zu bieten. Grüne Datschen Anlagen wechseln sich ab mit noch grünen Abschnitten ohne Bäume.

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In den Bergen verstecken sich auch besonders gern Klöster, so auch das Kloster Geghard. Am Ende eine immer schmaler werdenden und sich nach oben windenden Straße steht zuerst ein Parkplatz, dann die Trödel Hexen Buden und zum Schluss natürlich das Kloster. In Armenien sind das meist kleine Kirchen mit etwas drum herum . Hier war das Besondere die Felsenkirche. In den Stein hinein gehauen hatte sie schon was Mystisches. Ein Frauenquintet brachte alte armenische Lieder zum klingen. Auch wenn ich als Deutscher wenig von der Musik verstehe, erahne ich doch die tiefe Bedeutung der Lieder für die Armenier. Es war einfach nur schön zuzuhören.

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In der Bergwelt Armeniens fühlten sich auch die Römer zu Hause. Hier am Ende ihrer Welt hinterließen sie ein kleines Kunstwerk in Garni einen Mithras Tempel. So neu wie er aussieht, hat er die Jahrtausende nicht überlebt, die Sowjetunion hat ihn restaurieren lassen. Er ist doch das einzige Relikt aus der römischen Zeit auf sowjetischen Boden und so strömen heute tausende Touristen an diesen wunderschönen Ort in Mitten der armenischen Berge.

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In der armenischen Bergwelt wurde auch gut gegessen und getrunken. In einem schönen Garten wurde uns auch das frisch sehr köstliche Lavasch Brot serviert.

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Und selbstverständlich gehört in den armenischen Bergen auch der Brandy Cognac Ararat zum Leben in den Bergen. Eine Führung durch das Museum der Brandy Fabrik zeigte uns die Verwobenheit des Brandys mit der armenischen Bergwelt. Zwei Sorten durften wir kosten. Er schmeckte gut bis sehr gut.

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Im Schatten des Ararat 19.7.2019

Im Schatten des Ararat 19.7.2019

Alles wird von ihm geprägt, natürlich nicht nur der Cognac. Der Berg Ararat ist allgegenwärtig, in der Seele der Armenier und auch in der Gegenwart der Menschen spielt er eine entscheidende Rolle. Stolz und schön überragt er die gesamte Ebene. Voller Schnee zeigt der große Ararat seine voller Schönheit.

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Am Kloster Chor Virap sah ich aber auch die Schattenseiten des Tourismus und der Politik. Alle Touristen werden hier her gekutscht. Alle latschen treu und brav den Reiseleitern den Berg hinauf. Der Ararat war immer noch zu sehen , aber der Gründungsmythos Armeniens spielte sich hier ab. Vom Geist des Heiligen Gregor war nix mehr zu sehen, doch dafür umso mehr Touristen.

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Die türkischen Wachtürme zeigen unmissverständlich an hier ist eine Grenze und ungelöste Probleme. Die frei gelassene Friedenstaube war da nur ein touristischer Wunsch.

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Die Fahrt in den Süden Armeniens führt an viele ungelöste Problemgebiete vorbei. Wir berührten fast hautnah Bergkarabach und das völlig unbekannte Nachitschewan. Unser Ziel lag auf halben Weg nach Iran. Die Berge wurden immer höher, die Straße immer schmaler und der Gedanke an das wilde Kurdistan immer intensiver.

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Das Kloster Norawank wurde durch eine schmale Schlucht und einer steilen Bergfahrt erreicht. Die armenischen Klöster sind alt, aber klein, so dass alles übersichtlich ist. Pilgerkreuze und eine Segnung bleiben in Erinnerung.

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Die anschließende Weinprobe in Areni zeigte das wirtschaftliche Potenzial der Region, denn zu mindestens ein Wein von der Firma Kuras hat mir sehr gut geschmeckt. Nur dazu müsste der Wein auf der alten neuen Seidenstraße in Deutschland bei mir ankommen.