Abschied von Portugal 21.10.2019

Abschied von Portugal 21.10.2019

Meine Portugal Reise geht zu Ende. 10 Tagen fuhren wir mit einem Bus von Süd nach Nord und wieder zurück.

Gefallen hat mir die landschaftliche Vielfalt , mal flaches Land , mal Berge und natürlich die Küste. Diese ist überall der heimliche Star.

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Sehr gefallen hat mir die portugiesische Küche. Mein Heißhunger auf Fisch und Meeresfrüchte konnte ich komplett stillen.

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Die Espresso und Pasteten schmeckten im ganzen Land hervorragend und wurden immer billiger.

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Exotisch schmeckten der Portwein und eisgekühlt schmeckte auch der Vinho Verde. Neben Kirschlikör gab es auch den Brand aus Früchten des Erdbeerbaums.

kirschlikoer-portugal

Die Sehenswürdigkeiten des Landes schaute ich mir brav an. Auch hier hat Portugal eine Vielzahl anzubieten.

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Ein Opfer seines eigenen Erfolges könnte das Land trotzdem werden, denn an vielen Stellen war die Grenze des Tourismus erreicht. Es waren einfach zu viele Besucher unterwegs zwischen Algarve und Douro.

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Ein schöner Sonnenuntergang am Atlantik lässt aber die trübe Stimmung wieder vergessen.

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Zum Schluss ein Geheimtipp 20.10.2019

Zum Schluss ein Geheimtipp 20.10.2019

Die Fahrt in das Monchique Gebirge dauerte von der Algarve Küste nicht so lange, aber es war schon wieder nach wenigen Minuten ein komplett anderes Portugal.

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Links und rechts wuchsen am Busfenster die Berge. Die Arten der Bäume wechselten sich laufend ab. Und einer der Bäume war ein Erdbeerbaum. Das wäre eigentlich eine Erwähnung nicht wert, aber die geschäftstüchtigen Portugiesen haben doch glatt daraus einen Schnaps gebrannt. Mit 53% hat der Medronho was zu bieten. Geschmeckt hat er nicht, aber er hat den Magen doch mächtig aufgeräumt. Ich hatte angefangen mit der Verkostung und viele haben nachgezogen.

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Die Stadt Silves zeigte noch einmal einer der Wurzeln des heutigen Portugal an. 400 Jahre herrschten hier die Mauren, brachten Kultur und Wohlstand und wurden doch gnadenlos bekämpft.

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Nur Weniges erinnert heute noch an die ruhmreiche maurische Vergangenheit, wie z.B. der Straßenname Moscheeplatz.

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Die Störche kreisten über unseren Bus und zeigten allen Anwesenden , wo die Störche im Winter so sind, gleichzeitig war es ein klarer Hinweis auf das Ende unseres Aufenthaltes in Portugal.

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Hotspot Algarve 19.10.2019

Hotspot Algarve 19.10.2019

Die Praia da Santa Ana gehört sicherlich zu den Hotspots an der Algarve. Ein Sandstrand umrahmt von malerischen Felsen, das lässt doch das romantische Herz der Touristen höher schlagen.

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Doch das Ponta da Piedade war noch einen Zacken schärfer.

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Der Ozean samt seiner Wellen demonstrierten an dieser Stelle auch ohne viel Wind eine gewaltige Kraft, deren Faszination ich mich kaum entziehen konnte. Kleine rote Steinchen bilden die Grundlage für die natürliche Schönheit dieser Küste, auch wenn alles sehr vergänglich ist.

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Die Sagres Festung liegt auch an dieser Küste und hat eine lange Geschichte aufzuweisen, die auch hier bis auf Heinrich den Seefahrer zurück reicht. In mächtiges Bollwerk hoch oben über den gewaltigen Brechern des Atlantischen Ozeans.

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Selbstverständlich darf auch das Cabo de Sao Vincente bei einem Besuch der Algarve nicht fehlen. Der Leuchtturm weist auch von Land den Weg der vielen Touristen.

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In jedem Reisefilm kommt die letzte Bratwurst vor Amerika zur Sprache, ein kleiner Stand mit einer teuren Bratwurst , gab es tatsächlich. Von ostdeutschem Charme ist nicht viel übrig geblieben, doch nach so viel portugiesischem Essen schmeckte die Thüringer Bratwurst tatsächlich gut, auch wenn sie mit einem portugiesischem Bier hinunter gespült werden musste.

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Die Stadt Lagos ist sicherlich eines der Hotspots an der Algarve.

lagos-algarveWir hatten Sonne und Regen im Wechsel. Die kleinen Gassen waren dadurch nicht so überlaufen, die Marina leuchtete schön in der Sonne. Bedauerlicherweise fuhren keine Boote zu den Grotten.

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Baden im Atlantik 18.10.2019

Baden im Atlantik 18.10.2019

Kaum waren wir in unserem Hotel in Lagos an der Algarve Küste im Süden von Portugal angekommen, hatten wohl fast alle die gleiche Idee . Baden im Atlantik wäre jetzt eine gute Idee.

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Die Umsetzung dieser Idee war dieses Mal ganz einfach gewesen, nur aus dem Hotel ein paar Schritte und schon war man am Strand . Selten habe ich einen so feinkörnigen Sandstrand erlebt wie hier.

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Auch schossen die Wellen im Sekundentakt an die Küste und brachen sich mal mehr mal weniger heftig. Nun rein oder nicht, war schnell entschieden. Badehose an und rein in den Ozean.

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Die Kälte erschien mir nicht das Problem, die Wucht der Wellen beeindruckte viel mehr. Einmal nicht aufgepasst und schon war der Boden unter den Füßen verschwunden. Doch alles ist gut gegangen, der Respekt vor der Kraft des Wassers ist enorm gestiegen.

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Heiliges Portugal 17.10.2019

Heiliges Portugal 17.10.2019

In Portugal muss man wahrlich nicht lange fahren, um an einen heiligen Ort zu gelangen. Das Dominikaner Kloster Mosteiro de Santa Maria da Vitoria lag als erstes auf unserer Portugal Rundfahrt Route.

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Im mitteleuropäischen Stil erbaut, erinnerte es doch stark an französische oder englische Kirchen aus dem Mittelalter. Klare Formen im Innern und verspielte Formen außen.

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Doch der Höhepunkt war  der Besuch der Pilgerstätte Fatima. Schon der Versammlungsort hatte gigantische Ausmaße. Nicht nur weil es der Lieblingsort von Papst Johannes Paul II. War, pilgern Tausende nach Fatima.

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Eine religiöse Stimmung erfasst an diesem Ort wahrscheinlich auch den größten Heiden, denn alles strahlt eine gewisse übernatürliche Schönheit aus. Die Tradition des Anzündens einer Kerze wurde natürlich auch von uns beibehalten. In der Nähe des Ortes kam es mir aber mehr vor als wäre ich in der Hölle als im Himmel.

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Ein Heiligtum der besonderen Art in Portugal sind die Korkeichen. So war es selbstverständlich, dass wir an einer Korkmanufaktur halt machten.

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 Es war schon interessant und sehenswert, wie Kork verarbeitet wird und was geschickte Hände daraus alles herstellen können. Erstaunt war ich über die Vielzahl von Käufern und alles Mögliche wurde gekauft.

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Rund um Porto 16.10.2019

Rund um Porto 16.10.2019

Bom Jesus do Monte so der Name unserer ersten Sehenswürdigkeit im Norden von Portugal.

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Das Land hat eine lange katholische Tradition und diese kam hier so richtig auch während eines Gottesdienstes zur Geltung.

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In Guimares entstand das Königreich Portugal, so war auch dieser Ort samt Burg und Kapelle ein Pflichtbestandteil unser Stippvisite in diesem Teil von Portugal. guimares-portugal

 

Der Stadtrundgang in Porto führte uns als erstes zu dem sehr sehenswerten Bahnhof dieser Stadt.

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Kacheln über Kacheln zeigen jedem Besucher, er ist in Portugal. Porto hat noch mehr zu bieten, so wandelten wir durch Gassen und über Plätze. Überall fiel mir eine rege Bautätigkeit auf.

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Eine Fahrt auf dem Douro gehörte natürlich zum touristischen Pflichtprogramm.

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Der Wind pfiff, der Regen zeigte uns die Nähe des Atlantik an und eine ruhige Stimme erklärte uns allen die vielen Brücken, allen voran die Brücke von Herrn Eiffel. Die Fassaden der Altstadt glänzten besonders schön.

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Wer in Porto ist, sollte eine Verkostung des Portweins nicht verpassen.

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Das 20%tige Getränk hat es in sich. Der Geräuschpegel stieg gleich nach dem ersten Glas enorm an. Ein süffiges Getränk.

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Quer durch Portugal 15.10.2019

Quer durch Portugal 15.10.2019

Nazare hieß unsere erste Station auf unserer Süd-Nord Durchquerung von Portugal. Auch hier waren alle auf Touristen eingestellt.

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Die Verkäuferinnen hatten ihre sieben Röcke an und verkauften warme Sachen. Der Blick auf den Strand mit Wellen hatte schon was Beeindruckendes.

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Die Universität in Coimbra war eine weitere Station auf unserer Fahrt gewesen. Begrüßt wurden wir von StudentInnen, die Bleistifte verkaufen wollen.

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Wer die Geschichte nicht kennt, geht natürlich achtlos an Ihnen vorüber. Die Universitätsgebäude strahlen Erhabenheit und touristische Erfahrung aus. P1200557

Die Stadt Coimbra lebt nicht nur von Studenten, auch Touristen sind herzlich willkommen. Ein Gang durch die Stadt führte auch durch kleine und steile Gassen.

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Eine Künstlerin bot ihre schönen Katzen an,

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ein Lokal regionale Spezialitäten

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und die Kirche Santa Cruz beeindruckte durch ihre barocke Vielfalt.

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Aveiro hieß unser letztes Ziel bei unser Fahrt quer durch Portugal. Die besonderen Schiffe luden zu einer Kanalfahrt ein, doch wir waren zum Kosten in die Stadt gekommen. Ovos Moles die weichen Eier wollten verkostet werden.

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