Attraktive Kulturhauptstadt 2016 Wroclaw 7.5.2016

 

Heute nun stand die Kultur im Mittelpunkt unserer Reise in die Kulturhauptstadt Europas 2016 Wroclaw, welches auch immer ein großes Stück Breslau umfasste. Immer wieder wurde der Zusammenhang deutlich. So auch auf dem Jüdischen Friedhof, heute ein Museum für Friedhofskunst. Im schönsten Sonnenlicht standen die vielen Grabsteine uns gern Modell. Ein immer wieder gern besuchter Ort auch während der Zeit der Kulturhauptstadt.

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Aber so richtig Kultur fand natürlich in den ehrwürdigen Hallen der Stadt statt. Wir schauten uns eine Ausstellung zur Vergangenheit Niederschlesiens einschließlich Breslaus an.

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Doch so richtig was los, war immer auf dem Markt. An jeder Ecke spielte ein anderer Straßenkünstler, mal mehr mal weniger geschmackvoll und mal mehr erfolgreich mal eher ein einsamer Ritter der Musik. Zuschauen konnte man stundenlang. Eine freudige lebenslustige Stimmung lag auf dem Rynek. Ich glaube, so haben sich die Macher der Kulturhauptstadt es sich auch gedacht. Uns hat es gefallen. Mit Papa Kroll verabschieden wir uns wieder aus Wroclaw/Breslau. Es war wieder ein toller Eindruck, der bei uns hängen geblieben ist.

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Lebendige Stadt Breslau/Wroclaw 6.5.2016

 

Unser diesjähriges Besuchsprogramm führte uns in den Zoologischen Garten von Breslau/Wroclaw. Die schönste Art der Anreise ist wohl eine Fahrt mit dem Schiff. Diese Art der Touristenbeförderung wurde konsequent ausgebaut. Im Zoo gab es dann wirklich viel zu entdecken. Natürlich in ersten Linie Tiere über Tiere. Bekannte und unbekannte, faule und quirlige. Die Erweiterung des Tierparks kommt so mancher Tierart zu Gute. Weite Anlagen ziehen auch die meisten Besucher an. Der ehemalige deutsche Teil aus den letzten Jahrhunderten zeigt dann doch das Eingesperrtsein und die Enge.

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Im Herzen der Anlage entstand das Afrikanum, ein Gebäude der Superlative. Hier gibt es wirklich eine Menge zu entdecken. Ein Gang durch den Mozambique Graben ist dann wohl der Höhepunkt des Besuches. Hier ist der Zoo vor und hinter der Scheibe am lebendigsten. Alle Generationen bestaunten hier nicht nur Haie und Nilpferde. Nicht nur für Kinder ein wirklich schönes Ziel.

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Lebendig ist die Stadt Wroclaw auch immer auf dem Markt. Hier ist immer was los. Straßenmusik und Seifenblasen erfreuten das Herz von Jung und alt. Ein Besuch lohnt immer.

Lebendig ging es auch in den Restaurants zu. Die Auswahl am Rynek war groß, die Entscheidung für das Spiz war jedoch richtig. Das selbst gebraute Bier schmeckte wirklich köstlich.

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Bunte Stadt WROCLAW Breslau 5.5.2016

 

Breslau/Wroclaw war wieder mal unser Ziel einer Reise nach Polen. Die Himmelfahrtstage boten sich für einen zusammenhängenden Besuch an. Begleitet werden wir dieses Mal von Familie Döring. Schon im Botanischen Garten bemerkten wir eine ungeheure Farbenvielfalt . Die Tulpen, aber auch alle anderen Pflanzen geizten nicht mit ihren vielfältigen Farben. Eine Freude sie zu betrachten. Immer wieder gab es etwas Neues im verwinkelten Areal zu entdecken. Das Leben hatte sich hier eine Insel zum Genießen geschaffen.

Nicht weit davon entfernt haben die Menschen auch etwas Besonderes mit Farben geschaffen. Tausende von bunten Schlössern verzieren die Brücke auf die Sand-Insel. Viele Pärchen haben ein Schloss für die Ewigkeit gestiftet. So wie wir und Familie Döring auch.

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Die Farbigkeit ging in den Markthallen weiter. Hier waren es vor allem die vielen frischen Gemüse- und Obstsorten. Erdbeeren und polnische Tomaten glänzten in der Sonne. Geschäftiges Treiben wie eh und je.

Als letztes entdeckten wir auch ein buntes Treiben in der Altstadt. Große Menschen und kleine Zwerge leben völlig selbstverständlich in der Stadt mit den vielen Namen ganz friedlich zusammen. Eine wahre Freude, diese bunte Stadt wieder erleben zu dürfen.

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Sehenswertes in Niederschlesien 22.10.2015

Zum Abschluss unserer großen Polen-Rundreise ging es durch Niederschlesien. Die Friedenskirche von Schweidnitz beeindruckte von außen durch ihre Fachwerkkunst und von innen durch ihre barocke Ausstattung.

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Wer nach Bunzlau fährt, fährt nicht die Stadt anzusehen, er fährt einkaufen, so wie wir auch. Viele Zlotys wechselten sinnvollerweise ihren Besitzer, denn viele fanden etwas für das nahe Weihnachtsfest. Einige trugen kistenweise Bunzlauer Keramik nach Hause.

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Den absolut letzten Punkt stellte eine Kurzbesichtigung der Stadt Görlitz dar. Die Zeit reichte leider nur für den Ober- und den Untermarkt. Prachtvolle Fassaden wechseln noch mit renovierungsbedürftigen Häusern. Aber in dieser Stadt werden nicht nur Filme gedreht, auch gebaut wird an jeder Ecke und Kante.

Die Reise ist zu Ende. Danke an Christine, Eki und Alicya.

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Herbstliches Breslau 21.10.2015

Auch heute meinte es der Wettergott nicht so gut mit uns, grau in grau. Das herbstliche Breslau leuchtete aber doch an vielen Orten in schönen Farben, ob an der Jahrhunderthalle oder auf der Dominsel. Beide Bauwerke färben auf die Besucher ab. Die Jahrhunderthalle mit ihrer Mächtigkeit und der Dom mit seinen vielen versteckten Sehenswürdigkeiten.

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Ob nun in der Markthalle oder auf dem Weg in der Altstadt überall herrschte ein lebendiges Gewusel. Ganz klein und fast zu übersehen, sind doch die vielen Zwerge, die geschickte Stadtmarketinger in der ganzen Stadt verteilt haben.

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Unterschiedliches in Polen 20.10.2015

Unterschiedlicher könnte ein Tag in Polen nicht sein. Am Vormittag besuchten wir das Konzentrationslager Auschwitz und am Nachmittag waren wir im Heiligtum Nummer 1 Jasna Gora in Tschenstochau zu Besuch gewesen. Beide Besuche wurden vollständig professionell abgewickelt. Wie eine Maschine lief es in Auschwitz ab und der Text klang wie 1000-mal aufgesagt. Wenig Emotion kam da rüber. Selbst im Oktober ist man nicht allein. Immer und überall sind auch andere Besucher aus aller Welt unterwegs.

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Das Kloster mit der Schwarzen Madonna wurde uns durch die Schwester sehr nahe gebracht, wie selbstverständlich durften wir die Messe am Rande stören. Einiges an Gefühlen blieb doch hängen.

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Melancholie in Kazimierz 19.10. 2015

Kazimierz lebt natürlich von Touristen, so wie wir auch welche sind. Es wird nicht nur historisches Ambiente geboten, so manches Restaurant ist auf den jüdischen Zug aufgesprungen. Warum auch nicht? Wenn es eine Nachfrage nach jüdischem Essen und jüdischer Musik gibt, dann darf es auch entsprechende Angebote geben.

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Unser Ziel war das Ariel, im Herzen von Kazimierz gelegen. In einer gemütlichen Enge wurde bestes Essen und ausgezeichnete Klezmer Musik geboten. Ich glaube, nicht nur mir hat es gut gefallen.

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Kaiserwetter in der Königsstadt Krakau 19.10. 2015

Der liebe Gott muss ein Fan von Krakau sein. Wahrscheinlich sitzt Jan Pawel neben ihn und flüsterte ihm das gute Sonnenwetter ein. Während es in der ungeliebten Hauptstadt dunkel und nass war, schien im hell erleuchteten Krakau ständig die Sonne. So wurde der Stadtspaziergang durch Krakau eine wahre Freude.

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In Kazimierz zogen noch einuge Nebelschwaden über das alte Pflaster, der Remuh Friedhof leuchtete im Herbstlicht. Über dem Wawel war dann die Sonne mit ihrer gesamten Leuchtkraft anwesend, so dass auch die letzte Sehenswürdigkeit schön glänzte.

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Die Sonne gab ihr letztes, denn alle und alles strömte auf dem Rynek zusammen. Das Leben wollte vor einem langen Winterschlaf noch einmal so richtig Gas geben.

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Veit Stoß Figuren wollten auch scheinbar ihren angestammten Platz verlassen, so sehr lockte das Sonnenlicht.

 

Das unterirdische Polen 18.10.2015

Unsere Reise führte heute quer durch Polen nach Wieliczka, einer von vielen touristischen Höhepunkten der Republik Polen. Knapp 2 Stunden war ich dann mit meiner Gruppe und vielen weiteren Besuchern unter Tage.

Ziemlich profihaft wurde alles organisiert, sehenswert ist auch einiges. Immer ging es bergab, einige tiefe Einblicke gelangen an einigen Stellen.

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Das harte Salz ließ sich immer nur erahnen, war aber stets präsent. So richtig fassbar wurde es für mich erst in der Verkaufsabteilung.

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Im Herzen von Polen 17.10.2015

Das Herz von Polen schlägt natürlich in Warschau, so denkt man. Es stimmt ja auch, fast jedenfalls, denn in Zelazowa Wola schlägt es noch ein wenig lauter. Hier wurde Frederic Chopin geboren, wohl einer der berühmtesten Söhne des damals gar nicht vorhandenen Landes Polen. Im herbstlichen Regen entfaltete der Park aber einen ähnlichen Charme wie vor Jahren der Garten von Claude Monet, auch ganz ohne Seerosen.

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Warschaus Herz schlägt sicherlich nicht in einem der vielen Wolkenkratzer, oder vielleicht maximal das Finanzielle, doch das mentale Herz kommt im Lazienki Park wieder mit Chopin ins Schwärmen, auch wenn es immer noch regnete. Der Rest des Herzens verschwand im Dunkeln der anbrechenden Nacht.

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