Tour de Pologne 6.8.2020


Kedzierzyn-Kozle – Opole 62 Kilometer
bewölkt bis sonnig
Die heutige Etappe war kilometermäßig nicht allzu doll, aber mit einer Bergwertung und diversen lose Untergrundstrecken doch ziemlich anstrengend. Wir beschweren uns nicht, wir haben ja extra die Wegführung über den Heiligen Annaberg gelegt.

Die Wald und Wiesenstrecken lassen sich nicht immer umfahren und manchmal waren sie sogar besser als die LKW verseuchten Landstraßen. Ein zarter Anfang einer Radwegführung fanden wir ebenso wie den Jakobsweg. Doch die Polen sind hart im Nehmen, eine Eisenbahnquerung ohne Bahnübergang erhöht mit zwei schwerbepackten Fahrrädern doch die Pulsfrequenz.


Die Klosterkirche auf dem Annaberg war unser Höhepunkt nicht nur auf unserer heutigen Etappe.


Als Stadt stach Oppeln aus dem Dorfeinerlei heraus. Auch heute gab überall Baustellen von neuen Häusern, Brücken, Umgehungsstraßen, alles wird in Polen erneuert oder ist schon fertig.


Die Radrennfernfahrt Tour de Polongne begegnete uns heute auf dem Annaberg und mit großem Tamtam in Oppeln.

Wie zu Friedensfahrtzeiten standen die Leute und erwarteten den Pulk. In wenigen Sekunden war dann alles vorbei.

Die Sonne für Radler in Polen 5.8.2020

Ostrov -Kedzierzyn-Kozle 81 Kilometer bedeckt bis sonnig
Unsere zweite Etappe auf der Oder-Tour führte von Tschechien nach Polen. Mit jedem Kilometer wurde das Wetter sonniger.

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Wir stellten uns wieder auf Hitze ein. Die Höhenmeter hielten sich in Grenzen, Komoot hat eine Strecke vorgeschlagen, die halbwegs ging.

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Nur an wenigen Stellen veränderten wir die gewünschte Richtung.

Das Oder-Land erwies sich als iddylisch.

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Kultureller Höhepunkt war der Besuch der Piastenkapelle mit goldener Karte gewesen.

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Zwar ein Nachbau, aber ein sehr schöner. Raciborz hatte ebenso einen niedlichen romantischen Marktplatz samt polnischem Essen.

Selbst Radler ist in Polen angekommen.

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Dauerregen als Wegbegleiter 4.8.2020

1.Tag  Klokocov -Ostrov 71 Kilometer
Die erste Etappe war nach 6 Stunden zu Ende . Froh und geschafft kamen wir gegen 14.00 Uhr im Hotel Trio in Ostrov an. Das Appartment war das ganze Gegenteil von gestern gewesen, groß, hell und gemütlich im Vergleich zu der Jugendherberge von gestern. Doch wie fuhr es sich auf unserer ersten Oder Radtouretappe.

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Die Wegführung wurde mir ja von Komoot vorgeschlagen und zu 90 % stellte sich die Wegführung als gut bis sehr gut heraus.

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Bei ein wenig gutem Willen der Behörden und eines Fahrradclub ließe sich eine gute Oderradwegführung festlegen. Berge waren nicht allzuviele. Der Anteil von Bundesttraßen und unbefestigten Wegen hielten sich in Grenzen, doch auch wenige Kilometer können die Radtour schnell zum Ende bringen. LKWs sind immer eine Gefahr und steinige unbefestigte Pisten stellen immer eine Belastung für Mensch und Maschine dar.
Die Oder sahen wir des öffteren und Odry als Stadt war ein kleiner Halt im Cafe wert.

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Einige Hinweisschilder zeigten uns das Interessante der Gegend an. Ostrov zu erreichen, erwies sich noch einmal als mentale Herausforderung. Autobahnen, Gleise und auch die Oder stellten fast unüberwindbare Hindernisse dar.

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Ein Spaziergang durch Ostrov ist aber unbedingt anzuraten, denn die Stadt hat im Zentrum einige sehr schöne Straßen und Plätze zu bieten. Und die Oder Promenade war auch was Besonderes. Ebenso wie ein Besuch in einer tschechischen Kneipe samt einem Slivovic.

gundolf-schmidt-tschechien

Anreise mit Hindernissen 3.8. 2020

Reisetagebuch Oderreise 2020

Wermsdorf Klokocov Regen 517 Kilometer
Die Anreise nach Klokocov war mit Hilfe von Thomas und Claudia möglich geworden.

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Er und seine Freundin Claudia begleiteten uns durch den regennassen Tripp durch ganz Tschechien. Morgens halb 8 ging es los und mit vielen Baustellen und einem Stau kamen wir gegen 18.00 Uhr in unserer Unterkunft Farma an. Gewählt hatte ich ihn wegen der Odernähe, doch Schein und Sein waren doch recht unterschiedlich. Zwei Zimmer mit jeweils zwei Betten waren tatsächlich vorhanden,

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Frühstück, Abendbrot und Whirlpool sind im Nirvana verschwunden. Trotzdem wurde es ein lustiger Abend, dank der guten Laune von Claudia und Thomas. Zu allem Überfluss fielen auch noch drei von vier Lampen im Auto aus. Gegen 19.00 Uhr war da guten Rat teuer.

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Doch, oh lieber Gott, vielen Dank, Thomas konnte das Problem lösen. Zwei H 7 Birnen gekauft und mit Michaela im Duo wurden sie erfolgreich eingebaut. Ein gemeinsames Abendessen beim Vietnamesen rundete den Abend ab.

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Krönung war das Leeren einer Rumflasche.

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Er roch sehr seltsam schmeckte noch komischer, aber mit Cola wurde er vernichtet. Thomas , Claudia und mein Auto sind zurück nach Wermsdorf und wir warten auf eine Pause im Dauerregen.

Danke Claudia, Danke Thomas, Danke Michaela.

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Im Osten was Neues 12.5. 2018

Im Osten was Neues 12.5. 2018

Die Tour Brandenburg führt im Osten von Norden Bad Freienwalde über Strausberg 45 Kilometer nach Beeskow 75 Kilometer. Der Radweg war gleichbleibend gut asphaltiert. Es machte Spaß auf ihn zu fahren.

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Die Ausschilderung der Tour Brandenburg war etwas sparsam gehalten, so bald der Spree Radweg in Fürstenwalde dazu kam, war die Beschilderung super. Nicht nur durch Wälder ging es gen Süden, die Spree mit seinen vielen Verästlungen brachte Abwechslung in die waldreiche Fahrt. Die Übernachtungen müssen gerade über Feiertage monatelang im voraus gebucht werden, sonst sieht man alt aus. Für die kulinarische Versorgung war aber bestens gesorgt. Kleine Cafés, Fischrestaurants , vieles liegt direkt am Wegesrand. Sehenswertes haben wir wieder selber festgehalten z.B. IFA Freunde Fürstenwalde , aber vor allem Natur und nochmals Natur.

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Brandenburger Radparadies und Hölle 10.5.2018

Brandenburger Radparadies und Hölle 10.5.2018

Brandenburger Radweg sind für Fernradler bestens geeignet, dass weiß ich ja schon seit Jahren. Nun sollte der letzte Teil der Tour Brandenburg auch dazu den Beweis erbringen. Und so sollte es auch kommen. Obwohl die Ausschilderung Tour Brandenburg komplett fehlte leitete uns das Navi zielsicher von Templin nach Bad Freienwalde. Meistens flach, doch ohne Steigungen ging es nicht die 70 Kilometer durch das Brandenburger Land. Solange wir auf dem Radweg geblieben sind war er meist asphaltiert und fuhr sich tadellos. Doch sobald wir eine Abkürzung nehmen wollten, ging es direkt in die Radfahrhölle. Der alte historische Weg war meist ein Weg voller Kopfsteinpflaster.

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Zur Hölle machten den Radweg auch die unzähligen ungebetenen Gäste, sobald wir auch nur zwei Sekunden angehalten haben Mücken ohne Ende. AM Rande des Weges gab es nicht nur die Schorfheide und das Oderbruch zu bewundern , ein Biorama in Joachimsthal war der Höhepunkt unser heutigen Tour gewesen. Das Kloster Chorin glänze mit einem saftigen Eintrittspreis und einem echt guten Café betrieben vom Ökodorf Brodowin.

Unser Starthotel in Templin ist auch eine besondere Erwähnung wert, nicht nur Essen, Service und Unterkunft waren super, auch Michael Fischer Art hat dem Ahorn Hotel seinen unverwechselbaren bunten Stempel aufgedrückt.IMG_9952

Dänemark gibt alles 28.7. 2017 Radfahren auf der Insel Falster

Dänemark gibt alles 28.7. 2017 Radfahren auf der Insel Falster

Als hätte Dänemark es gewusst, dass heute seine letzte Chance auf Wiedergutmachung ist, zog es alle Register, uns positiv zu stimmen. Heute fuhren wir konsequent den Radweg Berlin Kopenhagen in allen seinen vielen Verästelungen. Das erwies sich als Glücksgriff, denn die schönen Motive kamen im Minutentakt. Da war der blaue Himmel über den Weizenfelder, das Haus voller Loppis, die Ostsee, der dunkle Wald und der einsame Trompetenspieler. Alles passte. Dänemark wurde nicht müde uns von seiner schönheit überzeugen zu wollen. Es hat es auch geschafft. Nach 72 Kilometer kamen wir in Gedser an und obwohl es natürlich auch wieder geregnet hat, war alles im grünen Bereich. In Nyköping gab es dann noch ein besonderes Highlight, ein Mittelalterzentrum mit Häusern und einem echten Ritterturnier. Das mittelalterliche Lunch nahmen wir gern in Anspruch. Danke für diese schöne Fahrt

Auf Dänemarks Radwegen unterwegs 25.7.2017

Auf Dänemarks Radwegen unterwegs 25.7.2017

Es waren nur 52 Kilometer, die wir von Kopenhagen südwärts unterwegs waren. Doch ein erster Eindruck war durchaus positiv. Kopenhagen war zu Ende und die Ausschilderung begann vorbildlich zu werden. Die nationalen wie internationalen Radfernwege hatten sogar annehmbare Kilometerangaben.

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Es fuhr sich fast ohne Navi. Links lugte immer mal wieder die Ostsee hervor, ansonsten führte unsere, dem Regen geschuldete Abkürzung, immer an einer großen Landstraße entlang, natürlich durchgehend auf einem asphaltierten Radweg.

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Die Wegequalität und der Rückenwind ließ eine hohe Geschwindigkeit zu. Als Belohnung unserer heute geringen Anstrengungen gab es trotzdem ein schönes Essen, eine schöne Kirche und einige sehr schöne alte Häuser. Und eine erstklassige Unterkunft Piccobelly Bed & Breakfast in Valloby nahe Koge.

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So kann es weiter gehen.

100 Kilometer Kopenhagen Kein Vergnügen 5 Tage Juli 2017

100 Kilometer Kopenhagen  Kein Vergnügen 5 Tage Juli 2017

Selten hatte ich mich so auf eine Fahrradstadt gefreut wie Kopenhagen und selten bin ich so enttäuscht worden wie von dieser Imageblase.

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Selten habe ich so viele Fahrradverbote gefunden wie in der dänischen Hauptstadt, selten habe ich einen durchgehenden Radweg gefunden. Eigentlich hätte die Überschrift heißen können Baustelle Kopenhagen.

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Positiv daran war aber, es wurden auch Radwege gebaut. Einige sehr schön gedachte Radweg werden immer wieder unterbrochen von sinnfreien Hindernissen oder eben Kreuzungen. Radautobahnen habe ich in den 100 Kilometer keine einzige gefunden. Selbst mit dem Radwege Stadtführer war ein stressfreies Vorankommen selten möglich.

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Schade fand ich auch, dass eine Ausschilderung eher zufällig sichtbar ist als planmäßig angelegt. In der Altstadt ist Radfahren fast unmöglich.  Tausende Fahrräder stehen rum, Tausende Kopenhagener sind unterwegs, im Tempo können sie es mit Amsterdam aufnehmen, aber ansonsten suchte ich Amsterdamer oder Stockholmer Verhältnisse vergebens.  Einige schöne Fahrradbrücken machen noch lange keine Fahrradstadt.

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Ein Vergleich mit Amsterdam oder Malmö verbietet sich.

Kopenhagen im zweiten Anlauf 22.7.2017

Kopenhagen im zweiten Anlauf 22.7.2017

So langsam wissen wir, wie die gröbsten Baustellen umfahren werden können. Ebenso kennen wir jetzt fast ohne Verfahren die schnellste Strecke in die Innenstadt. Der Wettergott meinte es auch noch gut mit uns heute, so konnte eine große Kopenhagen Fahrradtour beginnen. 60 Kilometer in drei Tagen unfallfrei und ohne Ärger.

Das Hafengebiet wurde unsere erste Anlaufstelle mit seinen modernen Bauten und vielen Anlegestellen für Schiffe aller Art. Natürlich kamen wir wieder bei der kleinen Meerjungfrau raus und dieses Mal waren wir wirklich nicht allein. Das ist schon zu viel des guten. Warum bloß?

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Als Geheimtipp stellte sich Papiroon heraus, eine alte Hafenhalle voller neuer Streetfoodsachen. Lecker und nicht so teuer, wie in den normalen Touristen Hotspots.

Christiania ist wohl der alternative Treffpunkt aller Haschkonsumenten und gleichzeitig der Touristen aus aller Herren Länder. Nicht wenige davon kaufen erstmal auf dem Straßenmarkt eine Menge Hasch, drehen sie Vorort zusammen und rauchen in aller Ruhe den Joint. Bunt und auf Touristen ausgelegt, ist das alternative Leben wohl in der zweiten Reihe zu finden.

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Höhepunkt der heutigen Kopenhagen Tour war aber die Besteigung des Turmes der Erlöser Kirche. Die 400 Stufen sind ja schon gewöhnungsbedürftig, doch Achtung, die letzten150 Stufen gehen außen entlang. Oben wird es immer windiger, schmaler und auch mein Puls war bei 127. Eindrucksvolle Bilder waren möglich.

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Zum wieder runterkommen bot sich eine Wasser Tour an. Professionell ging es einmal um Christanshaven herum.