Auf und ab im Kaukasus 23.7.2019

Auf und ab im Kaukasus 23.7.2019

Heute waren wir dem Kaukasus wirklich nahe gewesen. Es ging 170 Kilometer auf der georgischen Heerstraße bis nach Stepanzminda und später auf der gleichen Strecke wieder zurück. Der Wettergott meinte es nicht so gut mit uns, denn erst bedeckten immer mehr Wolken den Himmel, dann regnete es und zu guter Letzt fuhren wir durch starken Nebel.

georgien-kaukasus

Auf einer Autobahn ist das natürlich kein Problem, jedoch auf der georgischen Heerstraße mit vielen Kurven und knapp Platz für zwei PKW, wurde das an so mancher Stelle eine enge Kiste. Das hinderte den Busfahrer aber nicht zu überholen, das Gute daran war natürlich die Tatsache, wir sahen das Elend nicht. Erst auf der Rückfahrt sahen wir in die Abgründe, Leitplanken waren nirgendwo vorhanden. Da diese Zeilen aber geschrieben worden sind, erahnen Sie, die Fahrt hatte ein glückliches Ende.

ananuri-georgien

Die Festung Ananuri lag am Wegesrand und wurde besichtigt. Sie bestand hauptsächlich aus einer großen Kirche und einigen Türmen. Auf einen Turm konnte der wagemutige Besucher hinauf und auch wieder herab steigen.

gundolf-schmidt-ananuri

Weiter ging es mit der wilden Bergfahrt Richtung russischer Grenze.

stepanzminda-kirchenfahrt

Das Dorf Stepanzminda war irgendwann erreicht und ein Wechsel des Verkehrsmittels wurde nötig, um den Berg zu erklimmen. In einer noch rasanteren Fahrt fuhr uns der Fahrer bis kurz vor die Dreifaltigkeitskirche.

stepanzminda-dreifaltigkeitskirche

Diese war wieder Ziel vieler Touristen. Im Inneren der Kirche herrschte wirklich eine besondere durch Weihrauch geschwängerte Atmosphäre. Die Ikonen an der Wand schauten nachgiebig auf die Besucher herab.

dreifaltigkeitskirche-stepanzminda

Bei einer Familie gab es ein leckeres Mittagessen. Wieder begann es mit einer Vorspeisenplatte mit allerlei Leckereien. Dieses Mal gab es sogar eine Joghurt Suppe. Ergänzt von Chachapuri und Chinkali gab es als Hauptspeise Hühnchen. Selbstverständlich wurde georgischer Rot- und Weißwein, aber auch georgisches Bier getrunken.

essen-georgien

Als Zugabe besuchten wir ein besonderes Denkmal, welches die Zeiten und Kriege überstanden hat. 1783 war ein besonderes Jahr für Georgien gewesen, es wurde Bestandteil des Russischen Zarenreiches. In großen farbigen Bildern gestaltete der Künstler eindrücklich die Beziehungen beider Länder. Es war gleichzeitig nochmal ein beeindruckendes Bild vom Kaukasus .

georgien-sowjetunion

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