Der holprige Weg an den Baikalsee 21.8. 2018

Der holprige Weg an den Baikalsee 21.8. 2018
Mit Riesenschritten komme ich meinem Ziel, den Baikalsee zu erreichen näher. Rund 100 Kilometer waren mit einem Kleinbus in drei Stunden geschafft. Unser Ziel ein kleines Dorf Bolschoje Goloustnoje liegt schon fast an meinem diesjährigen Sehnsuchtssziel. Aber ganz so einfach war es dann doch nicht. Wenige Straßenkilometer waren asphaltiert, einige Kilometer waren schon im Bau, doch meistens war es eine Waschblechpiste. So fuhr der Fahrer mal 30 mal 120 KMH, Am Ende war ich doch über die 30 KMH Abschnitte hoch erfreut, denn auf der Asphaltstrecke fuhr er doch recht schnell. Der Verkehr hielt sich in Grenzen, aber es gab noch wesentlich schnellere Busse als wir fuhren. Manchmal ging auch wie von Geisterhand die Tür des Autos auf und der Schreck war nur beim ersten Mal groß. Dann waren wir schon an russische Verhältnisse gewöhnt.
Unsere Unterkunft lag mitten im Ort und die Familie von Galina nahm uns sehr gastfreundlich auf. 3 Doppelzimmer waren schon im Ferienhausstil dem westlichen Standard angepaßt. Im Haupthaus herrschte noch der östliche Charme. Das Essen wurde wieder mit viel Liebe und echt russisch gekocht.

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Das Dorf liegt wirklich schon sehr abseits vom touristischen Trubel, aber wiederum nicht zu weit entfernt. Wer es erreichen will, kann das auch. Das Dorf Bolschoje Goloustnoje liegt an zwei Straßen aufgereiht im Schatten des Baikalsees. Umrahmt von einigen doch schon recht stattlichen Bergen. Die Bergwiesen sind voll von duftenden Kräutern und blühenden Blumen. Dank des Reiseprogramms habe ich mir die Mühe machen müssen und habe einen dieser Berge erstiegen. Die Aussicht auf den Baikalsee war schon beeindruckend. Ein Ende oder einen Anfang zu sehen, war nicht möglich. Holzhäuser satt, könnte ich schreiben, es gibt nämlich wirklich viele davon in diesem Dorf. Schön restaurierte, aber auch noch solche, die einen Käufer suchen. Die Kirche, dem Heiligen Nikolaus dem Schutzpatron aller Reisendengewidmet, mussten wir natürlich einen Besuch abstatten.

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Selbst touristische Angebote sind schon zu mindestens auf Werbeflächen vorhanden. Ein Magazin mit einem besonderen Cafe, hier wird das frisch gezapfte Bier direkt in die eigene Flasche gefüllt. Was für eine Idee.

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