Armes reiches Russland 6.8.2015

Viel Sonne Rückenwind 40 Kilometer Selenogradsk Kaliningrad

Was hatte ich denn in Russland erwartet, rücksichtslose Autofahrer, Schlagloch an Schlagloch, schlechte Ausschilderung, arme Häuser, Bettler. Ja, alle Reiseführer haben schlicht Unrecht. Die echte Begegnung mit der russischen Wirklichkeit war doch eine ganz andere. Wir verließen den R1 und fuhren unserer eigene Streckenführung und die führte einfach die alte A1 südwärts. Eine richtige gute Entscheidung, denn was ich hier an Qualität vorfand, übertraf ja alles. Doppelte Fahrspur, manchmal sogar mit begleitendem Radweg, nicht ein einziges Schlagloch, das war dann fast zu viel für meinen so informierten Verstand. Ruckzuck befanden wir uns auf der Zufahrt nach Kaliningrad. Nun wurde es sogar eine echte Fahrt auf einer Autobahn, sogar einen Kreisel mussten wir überwinden. Nicht ganz ungefährlich. In Kaliningrad wurde es dann auf den Straßen richtig voll.

kaliningrad-radfahren

 

Auto an Auto, doch mit dem Fahrrad ging es flott Richtung Zentrum voran. Fahrradfahrer auf der Fahrbahn sind für die Busfahrer noch etwas gewöhnungsbedürftig, manchmal wird es eng. Bis vor dem Hotel fuhren wir tatsächlich nicht durch ein einziges Schlagloch. Was für eine Straßenqualität. Der Asphalt war auch an den Straßenrändern tadellos. Und in den Dörfern standen auch mal alte Häuser, aber in der Regel waren es neue Einfamilienhäuser und ganze Hotelschlösser. Eine Panzerarmada tauchte dann auch mal am Wegesrand auf. Was für eine Fahrt, kurz aber sehr einprägsam. Nichts mit armem Russland.

kaliningrad

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