Heißes Russland 4.8.2015

Nida Selenogorsk viel Sonne 59 Kilometer Rückenwind

Heiß wurde es schon an der russischen Staatsgrenze, ein schrillender Alarm wurde ausgelöst, ein Nagelbrett vor uns ausgerollt. Es fehlte nur noch der Wachtposten mit der Kalaschnikow. Ein mächtiger Schreck durchzog meinen Körper, war doch bei unserer Einreise bisher alles glatt gelaufen. Des Rätsels Lösung. Ein weiterer Reiseradler hatte die falsche Richtung genommen und die Grenzbeamten einfach ignoriert. Alarm war nun angesagt. Etwas später hatte auch er es geschafft und wir fuhren ein Stück zusammen. Was soll ich schreiben, ein Lehrer, der ein Sabbatjahr begeht und untewegs mit dem Fahrrad durch Europa radelt. Der Unterschied zwischen uns beiden, er hat seinen Traum noch vor sich. Meiner endet in einer Woche. Hellfried, alles Gute auf dem Weg nach Griechenland.

Zurück auf die Kurische Nehrung. Die Straße war schmal, aber von bester Qualität. Wir kamen gut voran, das Fahren hätte Spaß machen können, wäre da nicht die Affenhitze und der zunehmende Autoverkehr. Ganz Kaliningrad wollte wohl baden gehen.

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Selenogradsk ist eine normale Strandstadt mit allem, was der Tourist so braucht. Geld tauschen, Kaffee trinken, Baden gehen und so weiter, alles ganz wie gehabt an der Ostseeküste.

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