Martin Luther total in Wittenberg 26.8.2017

 

Wer nach Wittenberg in diesen Tagen fährt, der ist a nicht allein unterwegs und b kommt man an Martin Luther nicht vorbei. Warum auch? Mir ist die Entdeckungsreise noch nicht zu viel geworden, ganz im Gegenteil ich bin immer noch nicht ganz gesättigt mit neuen Eindrücken. Selbstverständlich in vielen Spielarten kommen 500 Jahre Reformation daher, mal lustig, mal ernst, mal laut mal leise, immer neue Wege kann ich suchen und finden. Alles scheint erlaubt. Meine Grenzen sind noch nicht überschritten.

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Die Weltausstellung Reformation, die sich um die Wittenberger Altstadt herum zieht ,hat wohl ein etwas zu großen Namen, aber wir brauchten auch einen ganzen Tag ,um die wohl durchdachte Freiluftausstellung anzuschauen und aufzunehmen.  Immer wieder zeigten die Studenten aus ganz der ganzen Welt ,was alles ch ist, ob schwimmende Flüchtlingsboote oder Flaschen mit Körner zu füllen. Lichtkirche und Christuszelt waren so einige Hingucker gewesen. Höhepunkt auf diesem Weg war nicht nur der Bayrische Garten sondern natürlich das Riesenrad gewesen.

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Für uns war unbestritten Luther und die Avantgarde die eindrucksvollste Ausstellung unter den vielen gewesen. Das Alte Gefängnis war doch ein Geniestreich der besonderen Art, hier verbanden sich Künstler der unterschiedlichen Spielarten mit dem morbiden Charme eines unwirtlichen Raumes. Nicht nur Ulrike Kuschel, Al Weiwei und Markus Lüpertz begeisterten nicht nur mich. Wirklich eine gut besuchte Ausstellung mit wunderbaren Erklärungen und sekündlich wechselnden Eindrücken.

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Aber immer war der Tag noch nicht zu Ende. Abends wartete das Pop Oratorium auf uns.2 Stunden verzauberten Musical Sänger und 250 Chorsänger die Gäste. Schwungvoll und mitreißend stellten sie Luthers Worms Auftritt dar.

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Super Angebote, Super Stimmung Super Eindrücke Danke Wittenberg.

Übernachten in Dänemark 30.7.2017

Übernachten in Dänemark 30.7.2017

In Kurzform: Gute Möglichkeiten, aber viel zu teuer. Das Preis Leistungsverhältnis stimmt nicht. Ein Hotel konnten wir uns nur in Kopenhagen leisten und das nur bei großen Abstrichen. Bed und Breakfast erwies sich als genauso teuer, dass das Breakfast immer dazu gebucht werden musste.

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Die Qualität der Unterkünfte auf unserer kurzen Fahrt über Seeland und Falster war sehr gut. Alle Besitzer gaben sich große Mühe, unseren Wünschen gerecht zu werden.

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Die Zimmer wurden immer schöner, nur in Gedser landeten wir in einem Gartenhaus.

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Obwohl sehr überteuert, war das Frühstück überall vom feinsten. Die Gastgeber waren sehr freundlich gewesen.

Dänemark gibt alles 28.7. 2017 Radfahren auf der Insel Falster

Dänemark gibt alles 28.7. 2017 Radfahren auf der Insel Falster

Als hätte Dänemark es gewusst, dass heute seine letzte Chance auf Wiedergutmachung ist, zog es alle Register, uns positiv zu stimmen. Heute fuhren wir konsequent den Radweg Berlin Kopenhagen in allen seinen vielen Verästelungen. Das erwies sich als Glücksgriff, denn die schönen Motive kamen im Minutentakt. Da war der blaue Himmel über den Weizenfelder, das Haus voller Loppis, die Ostsee, der dunkle Wald und der einsame Trompetenspieler. Alles passte. Dänemark wurde nicht müde uns von seiner schönheit überzeugen zu wollen. Es hat es auch geschafft. Nach 72 Kilometer kamen wir in Gedser an und obwohl es natürlich auch wieder geregnet hat, war alles im grünen Bereich. In Nyköping gab es dann noch ein besonderes Highlight, ein Mittelalterzentrum mit Häusern und einem echten Ritterturnier. Das mittelalterliche Lunch nahmen wir gern in Anspruch. Danke für diese schöne Fahrt

Radfahren zum Abgewöhnen 27.7.2017 Insel Mon

Radfahren zum Abgewöhnen 27.7.2017 Insel Mon

Über hügeliges Land ging es immer weiter Richtung Süden. Entweder fuhren nur wenige Autos oder es gab Lösungen für die Radfahrer. So konnte es auf Mon weiter gehen, aber Pustekuchen. Doch der Reihe nach, erstmal musste eine Brücke befahren werden. Scheinbar nichts Besonderes, doch die Steigung auf 40 Meter über dem Wasserspiegel hatte dann doch was. Am Ende war die Überfahrt problemlos.

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Doch jetzt begann die bisher gefährlichste Fahrt auf skandinavischen Straßen, Autos fuhren im Sekundentakt vorbei, selbst dicke Brummis bremsten nicht ab, alles nicht so wild, wäre ein Radweg oder ein Radstreifen vorhanden.

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Beides Fehlanzeige und natürlich kommen hier besonders viele Fernradler samt Kinder an uns vorbei. Achtung, nicht befahren müsste in Stege drüber stehen. Grob fahrlässig handeln hier die verantwortlichen Planer. Ich empfehle, die Insel Mon links liegen zu lassen, nur göttlicher Beistand hilft.

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Auf Dänemarks Radwegen unterwegs 25.7.2017

Auf Dänemarks Radwegen unterwegs 25.7.2017

Es waren nur 52 Kilometer, die wir von Kopenhagen südwärts unterwegs waren. Doch ein erster Eindruck war durchaus positiv. Kopenhagen war zu Ende und die Ausschilderung begann vorbildlich zu werden. Die nationalen wie internationalen Radfernwege hatten sogar annehmbare Kilometerangaben.

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Es fuhr sich fast ohne Navi. Links lugte immer mal wieder die Ostsee hervor, ansonsten führte unsere, dem Regen geschuldete Abkürzung, immer an einer großen Landstraße entlang, natürlich durchgehend auf einem asphaltierten Radweg.

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Die Wegequalität und der Rückenwind ließ eine hohe Geschwindigkeit zu. Als Belohnung unserer heute geringen Anstrengungen gab es trotzdem ein schönes Essen, eine schöne Kirche und einige sehr schöne alte Häuser. Und eine erstklassige Unterkunft Piccobelly Bed & Breakfast in Valloby nahe Koge.

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So kann es weiter gehen.

100 Kilometer Kopenhagen Kein Vergnügen 5 Tage Juli 2017

100 Kilometer Kopenhagen  Kein Vergnügen 5 Tage Juli 2017

Selten hatte ich mich so auf eine Fahrradstadt gefreut wie Kopenhagen und selten bin ich so enttäuscht worden wie von dieser Imageblase.

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Selten habe ich so viele Fahrradverbote gefunden wie in der dänischen Hauptstadt, selten habe ich einen durchgehenden Radweg gefunden. Eigentlich hätte die Überschrift heißen können Baustelle Kopenhagen.

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Positiv daran war aber, es wurden auch Radwege gebaut. Einige sehr schön gedachte Radweg werden immer wieder unterbrochen von sinnfreien Hindernissen oder eben Kreuzungen. Radautobahnen habe ich in den 100 Kilometer keine einzige gefunden. Selbst mit dem Radwege Stadtführer war ein stressfreies Vorankommen selten möglich.

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Schade fand ich auch, dass eine Ausschilderung eher zufällig sichtbar ist als planmäßig angelegt. In der Altstadt ist Radfahren fast unmöglich.  Tausende Fahrräder stehen rum, Tausende Kopenhagener sind unterwegs, im Tempo können sie es mit Amsterdam aufnehmen, aber ansonsten suchte ich Amsterdamer oder Stockholmer Verhältnisse vergebens.  Einige schöne Fahrradbrücken machen noch lange keine Fahrradstadt.

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Ein Vergleich mit Amsterdam oder Malmö verbietet sich.

Gegensätze in der Landeshauptstadt Kopenhagen 23.7.2017

Gegensätze in der Landeshauptstadt Kopenhagen 23.7.2017

Selbstverständlich gibt es in Kopenhagen Licht und Dunkel, arm und reich, sauber und dreckig.

Wir hatten heute ein recht gegensätzliches Programm gewählt. Ein Besuch im königlichen Rosenborg und ein Besuch in der Brauerei Carlsberg unterbrochen von Hunger und Regen in den Markthallen von Torvehallerne.

rosenborg-kroneDas Schloss Rosenborg ist ja ein Museum, aber ein königliches, samt der Kronjuwelen. Da Fotografieren erlaubt ist, entstanden auch schöne Aufnahmen. Selbst im Park ließ sich einiges Schöne entdecken.

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Zur Mittagszeit ging es in die nahe gelegenen Markthallen, einer Mischung aus Markt und Streed Food Angeboten. Teuer aber gut. Regenpausen lassen sich gut überbrücken.

Die Carlsberg Brauerei liegt nahe unserem Hotel und so musste heute ein Besuch sein. Ein Guide Tour fiel des Regens wegen aus das Tasting nicht . Und so lernten wir verschiedenste teure Biere kennen. Schmecken tun sie alle.

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